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So, 14.10.2007
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Ein Tschaggunser auf dem Weg nach oben

Für den Montafoner Georg Margreitter ist es das erste Jahr für das österreichische U20-Nationalteam.

TOBIAS BURTSCHER

Seine Fussballschuhe lernte der 18-jährige Montafoner beim FC Schruns binden. Mittlerweile hat er es bis zum Nachwuchs-Nationalspieler gebracht - und das soll noch lange nicht alles sein. Dass es schwer sein wird, an die Leistungen des U20-Teams bei der WM in Kanada anzuschließen, ist ihm klar.

Dennoch hat Margreitter keine Angst vor den bevorstehenden Aufgaben und dem Druck, der auf dem Team nach den jüngsten Erfolgen lastet: "Wir haben ein sehr gutes Team und die Stimmung innerhalb der Mannschaft passt optimal. Der Druck liegt eher bei der A-Nationalmannschaft als bei uns. In den vergangenen beiden Spielen haben wir gezeigt, wozu dieses Team fähig ist" will der sympathische Margreitter nichts von einer Verschlechterung des Teams gegenüber dem WM-Kader wissen.

Erst zwei Einsätze

Recht hat er: Obwohl viele WM-Stammspieler nicht mehr in der U20 spielen, startete das Team erfolgreich ins Vierländerturnier (1:0 gegen Deutschland, 0:0 gegen die Schweiz).

"Es ist etwas Besonderes, für mein Land spielen zu dürfen" freut er sich über die Einberufung in den Gludovatz-Kader. "Beim Spiel gegen die Schweiz habe ich 90 Minuten durchgespielt. Das ist wichtig für mich, ich brauche Spielpraxis", weist der 18-Jährige auf seine Situation beim LASK hin, wo er in der laufenden Saison erst zwei Einsätze zu Buche stehen hat.

Altach wäre Option gewesen

Dennoch sieht er den Wechsel nach Linz als richtig an: "Ich hatte mehrere Optionen, darunter auch Altach. Im Endeffekt habe ich mich aber für den LASK entschieden, weil mir Karl Daxbacher gute Perspektiven bei diesem Traditionsverein geboten hat. In den Reihen des LASK stehen etliche Routiniers, von denen ich viel lernen kann, allen voran Michael Bauer. Noch dazu wollte ich einmal was Neues erleben - eigene Wohnung, eigenes Auto, eigenes Leben. Mein Vertrag bei den Linzern läuft drei Jahre, wobei es mein Ziel ist, so schnell wie möglich einen Stammplatz zu erkämpfen."

Spielen jetzt zusammen: Ibrahim Erbek (oben) und Georg Margreitter. KLAUS HARTINGER

Coach Paul Gludowatz vertraut gleich auf mehrere Vorarlberger. Klaus Hartinger

  
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