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nächster Artikel Dogi kennt keine Gnade Die Jungtruppe des FC Dornbirn gab beim 0:1 gegen Rankweil zwar den Ton an, brachte aber den Ball nicht im Netz unter. Für den Todesstoß war ausgerechnet Ex-Dornbirner Dogan Uyar verantwortlich. GÜNTHER BÖHLER Alles was ein Derby zu bieten hat - Einsatz, Zweikämpfe und Torchancen - bekamen die Zuschauer auf der Dornbirner Birkenwiese zu sehen. Am Ende passte, aus Sicht der heimischen Fans, nur der Gewinner nicht, denn die blutjunge Westliga-Truppe (Anm: Altersdurchschnitt 19 Jahre) verkaufte sich sehr gut. Dabei hätte alles ganz anders kommen können, denn bereits nach drei Minuten hatte FCJungstürmer Mujic die Führung auf dem Fuß. Sein Hebeversuch über den herauseilenden RWKeeper Lampert fiel aber zu hoch aus. Zwei Minuten später zielte dann auf der Gegenseite auch Özden zu hoch - dann aber war beiderseitiges Abtasten angesagt. Verständlicherweise, denn man wollte dem anderen nicht ins offene Messer laufen. Dies nicht nur im Hinblick auf die "weiße Derby-Weste", sondern um bei einer Niederlage nicht den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu verlieren. Nach einigen Versuchen aus der Distanz folgte ein Hochkaräter nach Alleingang von Uyar (26.), doch Ender rettete knapp vor der Linie. Nun aber übernahmen die Hausherren das Kommando und spielten sich einige Chancen heraus. Schöpf (33.) scheiterte aber an Lampert und einen Karahasanovic-Schuss (35.) befördert Swoboda - der RW-Keeper war schon geschlagen - aus dem Gefahrenbereich. Strudl verhindert Jubel Und selbst als der Ball eine Minute später im Netz zappelte durfte nicht gejubelt werden, denn Linienrichter Strudl entschied bei dem direkt verwandelten Freistoß von Karahasanovic (38.) unverständlicherweise auf abseits. Und zu alledem war Mayer einigemale nur einen Schritt zu kurz. Nach dem Wechsel wurde die Partie ruppiger und Schiedsrichter Demirel brachte mit viermal Gelb und einmal Gelbrot (gorbach/89.) zusätzlich Farbe ins Spiel. Dieses wurde, abgesehen vom Stangenschuss von Manojlovic (52.), ganz klar von der Takács-Elf bestimmt. Die brachte aber "das Runde nicht in‘s Eckige". Nach einem Mayer-Kopfball (61.) fi schte diesmal RW-Verteidiger Livaneli den Ball von der Linie und ein Abreisser von Ender (68.) traf nur die Latte. Dann aber nahm das Schicksal, in Form von Ex-Rothose Uyar, seinen Lauf: Ein ideales Zuspiel von Manojlovic bringt "Dogi" (84.) in der rechten Ecke unter. Bis zur 94. Minute versuchten die Messestädter zwar alles, mussten aber am Ende die erste Derbyniederlage einstecken. "Meine Jungs haben alles gegeben, aber nichts reingebracht", so FC-Coach Jozséf Takács, der dem nicht gegebenen Treffer nachtrauerte. Sensationsaufsteiger Anif holte auch bei Feldkirch, das ohne die Liechtensteiner Nationalspieler Thomas und Roger Beck bzw. Kieber antreten musste, einen Punkt und rangiert auf Platz drei.KLAUS HARTINGER
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