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nächster Artikel Fantastisches Bregenz Österreichs Meister nach 32:26-Sensationserfolg über Svendborg erstmals Dritter einer Champions-League-Gruppe. Am Mittwoch ist Derby-Time. Ohne die verletzten Stammspieler Andreas Varga und Matthias Günther startete Handball-Meister A1 Bregenz vor 1800 Fans - inklusive ÖHB-Teamchef Rainer Osmann - in das Drittrundenspiel der Champions-League-Gruppe Dgegen Dänemarks Titelträger GOG Svendborg TGI. Doch auch ohne die beiden zeigte die Medic-Sieben, dass die Nordlichter nicht den vergangene Woche Portland San Antonio entgegengebrachten Respekt erwarten durften. Beide Teams legten ein horrendes Tempo auf den erneut extra verlegten Hallenboden hin, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich (1:1/2. Minute) durch Mare Hojc folgte das 3:1 für die Gäste - keine drei Minuten waren gespielt. Überhastete Abschlüsse Doch das hohe Tempo forderte auch auf beiden Seiten viele technische Fehler. Bregenz-Coach Roland Frühstück reagierte auf die verfrühten Abschlussversuche seines Teams und nahm ein ebenso frühes Time-out, das durchaus die beabsichtigte Wirkung zeigte. Unter der Regie von Hojc wurden die Angriffe in der Folge geduldiger gespielt und den Dänen somit weniger Kontermöglichkeiten geboten. Nach einem Drei-Tore-Rückstand (4:7/15. Minute) bekamen Günther & Co. die Zügel besser in den Griff und Roland Schlinger fixierte fünf Minuten später mit seinem fünften Treffer den 9:9-Ausgleich. Mit 15:14 für Svendborg wurden die Seiten getauscht, Teamchef Osmann: "Eine ansprechende Leistung von Bregenz. Immerhin haben CHRISTIAN HÖPPERGER die Dänen bei Portland San Antonio Unentschieden gespielt."Und es sollte im zweiten Abschnitt noch besser kommen - viel besser! Denn nach dem 16:16 durch Hojc (33.) spielte nur mehr ein Team - und das trug Gelb. Unglaubliche Treffer-Serien Gestützt auf Goalie Nikola Marinovic folgte keine zwei Minuten danach das 19:16, weswegen Svendborg-Coach Ulf Schefvert (s)eine Auszeit nahm. Die Wirkung dieser Maßnahme war gleich null, Bregenz dominierte die Dänen beinahe nach Belieben und versetzte die Gäste mit unglaublichen Treffer-Serien in einen ähnlichen Schockzustand, wie man ihn beim SC Magdeburg vor zwei Jahren schon einmal erleben durfte. Eine Viertelstunde vor Schluss führte Bregenz gegen den vermeintlichen Favoriten 28:19, weitere fünf Minuten später war die Partie bei 30:20 gelaufen. Zwar gelang den Dänen, die sich ihren Österreich-Aufenthalt ganz sicher anders vorgestellt haben, noch Ergebniskosmetik, doch Bregenz sorgte mit dem 32:26 für eine weitere Sensation und einen kurzweiligen Handballabend. Langweilig wird Vorarlbergs Handball-Fans auch in der Bregenzer Champions-League-Pause (nächstes Heimspiel am 16. November gegen Presov) nicht werden, denn am Mittwoch (19.30 Uhr) steigt das erste Saisonderby gegen den ALPLA HC Hard in Bregenz.
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