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nächster Artikel Sönmez will für Österreich - Erbek darf! Österreichs U20 Kicker empfangen am Dienstag in Dornbirn die Schweiz - mit Ibrahim Erbek vom FC Lustenau, aber ohne Teamkollege Gülketin Sönmez. TOBIAS BURTSCHER Auf der erweiterten Kaderliste von Österreichs U20-Team für das Spiel gegen die Schweiz stand bis Samstag ein Name, der durchaus überraschte: Gültekin Sönmez vom FC Lustenau. "Ich habe von meinem Trainer Eric Orie erfahren, dass ich für das U20-Team nominiert wurde. Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass ich nur die türkische Staatsbürgerschaft besitze", wunderte sich Sönmez über seine Nominierung. Was ihm nicht bekannt war: Laut U20-Teammanager Alexander Gruber gelten für das Vier-Länder-Turnier (Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien) Sonderregeln: "Es wurde beschlossen, dass auch Spieler eingesetzt werden dürfen, die noch nicht in Besitz der jeweiligen Staatsbürgerschaft sind, diese aber in absehbarer Zeit erhalten." Das lange Warten Sönmez hat bereits 2004 um die österreichische Staatsbürgerschaft angesucht und versteht nicht, wieso es so lange dauert: "Ich wünsche mir, dass dies forciert wird. Ich wurde in Österreich geboren. Es wäre eine Ehre für mich, auch für Österreich spielen zu dürfen." Aus diesem Spiel wird es für den Noch-Türken Sönmez vorläufig nichts: Weil er beim FC Lustenau nie zum Einsatz kam, wenn ein ÖFB-Beobachter im Stadion war, hat ihn U20-Trainer Paul Gludovatz wieder aus dem Team genommen. Dafür wurden die Beobachter auf einen anderen Lustenauer türkischer Herkunft aufmerksam: Ibrahim Erbek. Der erhielt gestern von FCL-Trainer Orie die Freigabe für die Nationalmannschaft. So trifft Österreichs U20-Auswahl am Dienstag um 19 Uhr im Rahmen des Vier-Länder-Turniers mit Erbek und ohne Sönmez auf die Schweiz. Schauplatz ist das Stadion Birkenwiese. Vier Vorarlberger im Kader Mit Daniel Gramann (SCR Altach), Thomas Schrammel und dem Montafoner Georg Margreitter (LASK Linz) standen bislang schon drei Kicker mit Vorarlberg-Bezug im Team. Diese Mannschaft hat mit 1:0 gegen Deutschland gewonnen und am Freitag in der Schweiz ein 0:0 erobert. Zwei Spiele ohne Gegentor. Dennoch zeigte sich Gludowatz nicht ganz zufrieden: "Positiv war, dass wir das Tempo gegen die spielfreudigen Schweizer beibehalten haben. Negativ dagegen, dass wir aus etlichen Chancen kein Tor erzielen und damit auch keinen Sieg einfahren konnten. Gerade nach den Abgängen von Harnik und Hoffer, beziehungsweise der Absage von Okotie, haben wir momentan nur Sulimani als "echten" Stürmer zur Verfügung."
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