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nächster Artikel AM SCHAUPLATZ "Stau-City" liegt noch nicht im EM-Fieber Teamchef Josef Hickersberger und Kapitän Andreas Ivanschitz orten trotz der Niederlage Fortschritte.Zürich im EM-Fieber? 238 Tage vor dem Anpfiff zur Euro 2008 in Österreich und der Schweiz ist in der größten Stadt unseres Nachbarlandes von dem nahenden Großereignis noch herzlich wenig zu spüren. Am Hauptbahnhof steht eine digitale Countdown-Säule wie auch in den anderen Austragungsorten, aber das war's eigentlich. Auf den zweiten Blick finden sich in diversen Geschäften noch Euro-Hinweise, allerdings meist eher im Briefmarkenformat. Dafür ist das EM-Stadion Letzigrund eine interessante Konstruktion. Falls man halt einmal den Weg dorthin gefunden hat, denn der Verkehr in Zürich ist mehr als tückisch. Er stellt die Nerven auf eine harte Probe, da das Verkehrskonzept (eine Stadtautobahn gibt es etwa nicht) gelinde gesagt Raum für Verbesserungen lässt. Verbessern könnte sich auch das ÖFB-Team noch. "Wir haben den Schweizern die ersten beiden Tore geschenkt. Mit dem Einsatz und dem Spiel nach vorne war ich zufrieden. Es war in jedem Fall eine Steigerung gegenüber den Spielen gegen Japan und Chile", analysierte Josef Hickerberger danach. Und Kapitän Ivanschitz ergänzte: "Wir haben uns auch nach dem 1:3 nicht aufgegeben. Ein gutes Zeichen, auf dem man aufbauen kann." Die Folge? Zürich zeichnet sich vor allem durch eines aus: Dauer-Stau auf allen größeren Straßen, quasi rund um die Uhr. Wenn man sich dann auch noch - wie viele Fans - dem Stadion nähert, stehen Nerven und Verkehr knapp vor dem Zusammenbruch. Man wähnt sich in "Stau-City". Als das Stadion dann deutlich später als geplant erreicht ist, ist man zumindest überrascht, weil es von außen für eine 30.000 er-Arena sehr klein wirkt. Des Rätsels Lösung: Das Stadion Letzigrund ist in den Boden versenkt und erhebt sich nur wenig über Gehsteig-Niveau. Innen fallen zwei Dinge auf: Es gibt nur einen Rang und trotz Umbau, der quasi einem Neubau gleichkam, gibt es nach wie vor eine Laufbahn. Eine Tatsache, die eher antiquiert anmutet, da Laufbahnen in modernen Stadien sonst eher der Vergangenheit angehören. Auch nicht gerade futuristisch: Auf der gesamten Pressetribüne gibt es Znicht einen einzigen Fernseher. um Anpfiff hatten sich dann 22.500 Fans in der Arena eingefunden, die also nicht ganz voll war. Dabei war es das erste Länderspiel im neuen Letzigrund - auf Klubebene haben Grasshoppers und FC Zürich bereits hier gespielt. Die Freude über den Ausgleich währte nur kurz. Hakan Yakin brachte die Schweiz wieder in Front. REUTERS Jubel bei den Schweizer Fußballern und 22.500 Fans REUTERS Hopp Schwyz. Die Eidgenossen hatten gestern leicht lachen REUTERS
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