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nächster Artikel ZYNIKUS HEINZ GRÖTSCHNIG Wer viel im Internet unterwegs ist, braucht ein elefantöses Gedächtnis. Wie kann man sich nur all die Passwörter merken, die einem die Pforten zu Websites und Foren öffnen? Anfangs war das noch einfach. Da hatte man EIN Passwort. Das orientierte sich am Geburtsdatum oder Namen, an Verwandten, Haustieren (unser Kater Miki ließ sich da gern einsetzen, wohl weil er wusste, dass jeder Computer eine Maus hat). Dann war Miki als Passwort erledigt - weil halt viele Menschen Mikis haben. "Passwort vergeben" las ich und musste umdisponieren. Nachbars Kater heißt Gustl, auch der war bald überbucht. Außerdem sollte ein Passwort sicher sein, am besten wählt man wirre Zahlen-Zeichen-Buchstabenkombis. Oft werden Kennwörter auch zugeteilt. Derzeit verwalte ich 18 Stück. Nicht im Hirnkastl, sondern im Computer, extra passwortgeschützt. Dieses Schlüsselwort x%l3&7 oPrR%4"-t ist durch seine Kompliziertheit extrem sicher. Verflixt! Jetzt kennen Sie es und ich muss ein neues suchen. Ha, da steht es, auf Seite 2 im Reisepass: "Itävallantasavalta". Das heißt wohl "Republik Österreich", klingt aber sehr unlogisch. Und man muss es nirgends aufschreiben. Ein Blick in den Pass - schon hat man sein Passwort.
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