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So, 14.10.2007
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FRAGEBOGEN MIT . . . Ingrid Elsler

Vor 25 Jahren hat Richard Elsler das Partnerinstitut Contacta gegründet. Ein Vierteljahrhundert, in dem Amors Liebespfeile unzählige Male ins Schwarze getroffen haben. Gemeinsam mit Gattin Ingrid, die das Institut all die Jahre nach außen vertrat, blicken wir hinter die amourösen Kulissen. Denn in 25 Jahren hat sich vieles verändert. Nur nicht das Bedürfnis nach Liebe und auf ein glückliches Leben zu zweit.

Was hat sich in den 25 Jahren verändert? Sind Partnervermittlungsagenturen noch zeitgemäß?

INGRID ELSLER: Seriöse Partnervermittlungsinstitute sind heute beinahe zeitgemäßer als vor 25 Jahren. Wir sehen das am regen Zulauf von jungen Erwachsenen bis hin zu unseren immer vitaler werdenden Senioren. Unsere Senioren haben viel mehr Erwartungen und Wünsche als vor 25 Jahren. Und die Rolle der Frauen in ihrer Unabhängigkeit und Selbständigkeit hat sich auch im Laufe der Zeit verändert.

Wie oft haben Ihre Liebespfeile mitten ins Herz getroffen?

INGRID ELSLER: In der langen Zeit unseres Schaffens können wir die Erfolge natürlich nicht mehr zählen. Wir haben unzählige Paare zusammengebracht, die mittlerweile schon viele Kinder und auch schon Enkelkinder haben.

Nach welchen Kriterien verschießen Sie Ihre Pfeile?

INGRID ELSLER: Wir reden mit jedem Partnersuchenden über seine Vorstellungen und Wünsche. Wir sehen uns die Interessen und Hobbys genau an. Viel wichtiger sind uns aber die Grundwertigkeiten der Menschen: Was ist ihnen besonders wichtig, was wollen sie überhaupt nicht!

Was war Ihre größte Liebesgeschichte?

INGRID ELSLER: Auch hier gäbe es seitenfüllende Anekdoten zu erzählen. Aber vielleicht eine liebe Geschichte, die mir gerade spontan einfällt. Eine Dame und ein Herr kannten sich schon seit ihrer Schulzeit und haben sich schon damals gerne gesehen. Aber in der Ausbildungszeit gingen die Wege auseinander. Beide haben mit einem anderen Partner eine Ehe geführt, die sich letztlich jedoch nicht bewährte. In etwa zur selben Zeit entschlossen sich beide, ihrem Singleleben Adieu zu sagen und wendeten sich, unabhängig voneinander, an uns. Und siehe da, eine frühere Jugendliebe ist wieder neu entflammt. Die beiden sind heute, wie wir wissen, ein glückliches Paar.

Wie oft waren Sie schon bei Hochzeiten eingeladen?

INGRID ELSLER: Immer wieder erhalten wir Einladungen. Allerdings mehr zu Partnerschaftsfesten wie Geburtstagen, Polterabenden, Verlobungen, als zu Hochzeiten. Wir sind aber sehr zurückhaltend und können und wollen nicht überall dabei sein.

Wie hat Amor bei Ihnen zugeschlagen?

INGRID ELSLER: Meinen Mann Richard habe ich durch eine Freundin von mir kennengelernt. Das war 1987! Drei Jahre später - 1990 - haben wir geheiratet, gleichzeitig bin ich in sein Unternehmen eingetreten.

Gibt es den richtigen Partner überhaupt?

INGRID ELSLER: Wir sind davon überzeugt und unsere tägliche Arbeit belegt das auch. Wenn es anders wäre, würden wir nicht seit 25 Jahren unsere Energie und unser Herzblut dafür einsetzen, Menschen zusammenzuführen.

  
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