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So, 14.10.2007
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Illegale Demonstration gegen Kinderschänder

Rechtsextreme legten in unbewilligter Kundgebung Blumen bei dem Hallenbad in Appenzell nieder, bei dem Ylenia entführt worden war.

Rund 120 Rechtsextremisten beteiligten sich am Samstag in Appenzell an einer unbewilligten Kundgebung gegen Kinderschänder. Die Aktivisten sammelten sich zunächst um kurz nach 13 Uhr auf dem Brauerei-Parkplatz am Rande des Dorfkerns. Ein großes Polizeiaufgebot riegelte die Zugänge zum Dorfzentrum ab. Schließlich erlaubten die Behörden den Rechtsextremen , zum rund 700 Meter entfernt liegenden Hallenbad zu marschieren und dort Blumen niederzulegen. Es handelt sich um das Hallenbad, bei dem am 31. Juli die fünfjährige Ylenia entführt worden war. Das Mädchen wurde am 15. September ermordet in einem

Wald bei Oberbüren (St. Gallen) aufgefunden.

Keine Zwischenfälle

Die Rechtsextremen nützten dieses Ereignis um sich politisch in Szene zu setzten. Die Familie des ermordeten Mädchens hatte sich ausdrücklich davon distanziert. Ursprünglich wurde das von einer Einzelperson gestellte Demonstrationsgesuch bewilligt. Nachdem bekannt wurde, dass dahinter rechtsextreme Kreise steckten, wurde die Bewilligung widerrufen.

Laut Polizeiangaben kam es zu keinen Zwischenfällen.

Bilgeris "Atem des Himmels" wurde bereits 25.000-mal verkauft.

BERND HOFMEISTER

  
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