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nächster Artikel Dornbirn: Im SOS-Kinderdorf 3 kleine Kinder vergewaltigt! Nach dem Vorarlberger Kinderdorf in Bregenz ist jetzt auch in dem Heim in Dornbirn ein Sex-Skandal aufgeflogen. Der Täter ist geständig. Die Opfer, ein Mädchen und zwei Buben, waren zwischen sieben und zehn Jahre alt, als sie dem Triebtäter zum Opfer fi elen. Die Übergriffe liegen bereits 15 bis 20 Jahre zurück, wurden aber erst jetzt zur Anzeige gebracht. Das Mädchen hatte sich erst jetzt getraut über ihr damaliges Martyrium zu sprechen und Anzeige zu erstatten. Wie viele Opfer? Die Ermittlungen der Polizei sind derzeit noch im Gange. Der jetzt 42-jährige Täter hat bereits ein Geständnis abgelegt. Er befindet sich aber auf freiem Fuß. "Wir prüfen noch, ob der Triebtäter noch mehr Opfer auf dem Gewissen hat", erklärte ein Fahnder. Gutachten sollen auch noch klären, ob und welche Folgeschäden die Opfer durch die traumatischen Erlebnisse von damals davon getragen haben. Das Mädchen befindet sich in therapeutischer Behandlung. Täter kam als Gast Die Geschäftsführerin des SOS-Kinderdorfes, Dr. Sabine Juffi nger, zum "Sonntag": "Wir sind sehr erschüttert über den Vorfall." Sie bestätigte, dass es sich bei dem Täter um einen ehemaligen Schützling des Kinderdorfes gehandelt habe. "Der Mann war damals aber nicht mehr im Heim untergebracht, sondern kam als Gast." Auf diese Weise habe er an seine späteren Opfer heran kommen können. Das SOS-Kinderdorf habe inzwischen aber alles unternommen, um seine Schützlinge vor sexuellen Übergriffen zu schützen. "Inzwischen sind die Standards grundlegend geändert und verbessert worden", versichert Juffinger, die seit einem halben Jahr für das Kinderdorf arbeitet. So seien die Kinderdorf-Mütter besser ausgebildet, die Kinder mehr für das Thema sensibilisiert und auch eine Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche eingerichtet worden. Wie berichtet, stand erst vor wenigen Wochen der Ehemann einer Kinderdorf-Mutter vor Gericht, weil er sich an sechs Mädchen vergangen hatte. Dabei hatte sich das SOSKinderdorf noch beeilt, auf eine Verwechslungsgefahr hinzuweisen, und betont, dass es sich bei der betroffenen Einrichtung "um das Vorarlberger Kinderdorf und nicht etwa um das SOS-Kinderdorf" handle. Die NEUE am Sonntag stellt hier gleich unaufgefordert klar: Diesmal ist es umgekehrt.
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