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nächster Artikel Tagesmütter: Wahlfreiheit der Eltern im Mittelpunkt Der Vorarlberger Familienverband begrüßt die Einigung der Ministerinnen Kdolsky und Bures, Tagesmütter in das Förderkonzept des Bundes aufzunehmen. Die Betreuung durch eine Tagesmutter ist die zweithäufi gste Betreuungsform für die unter 3-Jährigen. Dass sich die Ministerinnen Andrea Kdolsky und Doris Bures darauf verständigen konnten, mit den vom Bund zugesagten 15 Millionen Euro nicht nur institutionelle Betreuungsplätze sondern auch die Betreuung durch Tagesmütter zu fördern, ist ein echtes familienfreundliches Ergebnis, das nicht die Ideologie, sondern die Wahlfreiheit der Eltern in den Mittelpunkt stellt. Die Betreuung durch Tagesmütter ist die familienähnlichste Betreuungsform und kann auf die Betreuungswünsche der Eltern individuell eingehen. Wenn ein Förderkriterium die fl exible Öffnungszeit sein soll, ist es nur recht und billig, auch die Tagesmütter in das Förderkonzept aufzunehmen. Eine fl exiblere Betreuungsform als die Betreuung durch die Tagesmutter gibt es wahrscheinlich nicht. Tagesmütter betreuen die Kinder in ihrem eigenen Wohnumfeld - gemeinsam mit ihren eigenen Kindern; stundenweise, vormittags, nachmittags oder auch nur tageweise. Sie bieten familienähnliche Atmosphäre, kleine "geschwisterähnliche" Gruppen, viel individuelle Zuwendung und ein reichhaltiges Umfeld, das sowohl die Alltags- als auch die Sozialkompetenzen der Kinder fördert. In Vorarlberg gibt es 220 ausgebildete Tagesmütter, insgesamt werden 280 Kinder betreut. Etwa ein Drittel davon ist jünger als drei Jahre. Kontakt: Vorarlberger Tagesmütter: T05522/71840, www.vtb.at. MARTIN HEFEL, OBMANN VORARLBERGER FAMILIENVERBAND, BREGENZ
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