Kultur
So, 14.10.2007
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AUTOREN/AUTORINNEN IM PORTRÄTJunge Szene

Maximilian Lang (21) ist ein Autor, der sich vor allem auf Theaterstücke konzentriert, mit Erfolg.

Maximilian Lang liebt

das Theater und

möchte nach seinem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft auch in diesem Bereich arbeiten. Nächstes Jahr plant er ein Regiestudium. Für ihn ist Theater ein wunderbarer Ort, an dem man viel ausprobieren kann und der, im Idealfall, verzaubert und neue Räume öffnet. Seit er ihn Wien lebt, bewegt er sich in einer herrlichen Theaterlandschaft, wie er sagt, und fühlt sich dort gut aufgehoben. Wo er seine Ideen fi ndet? "Das kann ich nicht sagen, Ideen fi nden sich meist spontan. Am Anfang ist nicht viel, oft ist es nur eine Zeile, die mir durch den Kopf geht, vielleicht aus einem Gedicht, und daraus kann dann etwas entstehen. Der Prozess des Schreibens ist spontan, die Form offen, der Text wächst einfach, weil man daran arbeitet."

Politisches Theater ist nicht seine Sache, weil Maximilian Lang glaubt, dass dabei sehr viel Künstlerisches verloren geht. Aber die Literatur bedeutet ihm viel, er trägt Gedichte mit sich herum und verinnerlicht sie, und er genießt es, wenn ihn ein Buch über Monate begleitet. Die schwierige Frage, was ihm beim Schreiben wichtig ist, beantwortet er mit: "Wahrscheinlich geht es mir am ehesten um Stimmungen. Ich bin auf der Suche nach guten, deutlichen Stimmungen. Derzeit bin ich fündig geworden bei Schimmelpfennig, Strindberg und Ibsen, die ich sehr liebe." Was er sonst noch tut? Lesen, auf die Uni gehen, im Café sitzen, was man eben tut als Student und angehender Dramatiker in Wien.

Der folgende Textauszug wird am 1. April und den zwei darauf folgenden Tagen an der Freien Bühne Wieden im 4. Bezirk mit sechs Schauspielern szenisch gelesen.

ZUR PERSON

Maximilian Lang, geboren 1986 in Bregenz, Gymnasium Blumenstraße. Seit 2005 Student der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien. Im November 2006 Uraufführung von "Herbst und Winter", Theater Kosmos, Regie Augustin Jagg. Derzeit Arbeit an dem neuen Stück "Komm zu mir spät in der Nacht".

DANIELA EGGER

  
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